Extremsport – Wie viel ist zu viel?

Extremsport hat viele Gesichter

Nicht jeder Sportler wird als Extremsportler bezeichnet oder kann sich als solcher betiteln. Im Prinzip sollte klar sein, dass auch begeisterte Sportler vom Extremsport extrem weit entfern sind. Dennoch ist es möglich, dass Sie sich für dieses Thema interessieren, Ihre sportlichen Leistungen verbessern möchten und nun auf der Suche nach Antworten sind?

Was ist eigentlich Extremsport? Wie viel Training ist falsch? Wo liegen die grenzen? Kann die Leistung nochmals verbessert werden und kann jeder zum Extremsportler werden? Fakt ist, dass es sich um ein sehr komplexes Thema handelt, welches am besten Schritt für Schritt beantwortet werden sollte.

Was ist viel, was ist wenig?

Der professionelle Sportler, der von Kindheit an trainiert, wird “viel Sport” komplett anders definieren als der Laie, der seine ersten sportlichen Betätigungsversuche unternimmt. Dennoch könnten beide Situationen als Extremsport bezeichnet werden. Wie also deutlich wird, handelt es sich um eine ziemlich subjektive Einschätzung.

Hier sollte in realistische und emotionale Bewertung unterschieden werden. Sofern ein Organismus auf Dauer gestresst und zu sehr beansprucht wird, ist es eindeutig zu viel. Darauf werden Erschöpfung und Schmerzen folgen – also war die sportliche Betätigung zu viel.

Das richtige Maß finden

Es kann generell nicht gesagt werden, wann der Sport zu viel ist oder wie viel genug ist. Jeder Fall ist anders, jede Geschichte sollte differenziert betrachtet werden. Natürlich geben die regelmäßigen Arztbesuche Auskunft und auch der Trainer wird entscheiden können, ob eine zu große Beanspruchung vorliegt. Sofern zu Medikamenten, Tabletten oder gar Doping gegriffen werden sollte, kann behauptet werden, dass es eindeutig zu viel ist.

Diese Grenze darf niemals überschritten werden. Natürlich ist der sportliche Wettkampf hart. Aber es muss fair und gerecht bleiben, ansonsten kann nicht mehr vom eigentlichen Sport gesprochen werden.

Glück und Leid eines Profis

Natürlich betreiben Profisportler Extremsport. In diesen Fällen ist die Orientierung nur auf einen Gewinn ausgelegt. Schon kleinste Fehler oder Abweichungen haben große Konsequenzen. Es geht um Spitzenwerte, hartes, tägliches Training gehört zur Normalität und der Mensch muss Höchstleistungen bringen. Sofern die Verfassung gut ist, die Leidenschaft bestehen bleibt und auch die Erfolge für sich sprechen, lohnt sich zumindest der Aufwand.

Sollte es jedoch dauerhaft zu keiner Verbesserung kommen und nur die Strapazen bleiben, ist ein Umdenken erforderlich. Vielleicht verlangt man zu viel von sich und sollte besser realistisch bleiben?

Auf die eigene Gesundheit achten

Bleiben Sie realistisch und hören Sie auf Ihren Körper, Verstand und natürlich auf den Trainer sowie auf Freunde, Familie und Bekannte. Sofern man selbst einer Sportart leidenschaftlich nachgeht, werden die natürlichen Grenzen gern missachtet. vielleicht möchten Sie einen Wert nochmals unterbinden, sich nochmals steigern und sind von dem Gedanken des Gewinnens richtig fasziniert? Natürlich ist ein gesunder Ansporn lobenswert und sogar richtig. Allerdings sollte alles in Maßen praktiziert werden.

Von dem Zeitpunkt an, an dem sich alles nur noch um den Sport dreht und Sie an nichts anderes mehr denken können, ist der Sport zu extrem geworden. Vernachlässigen Sie nicht ihr soziales Umfeld und sorgen Sie für Pausen oder einen Ausgleich.

Realistisch bleiben

Setzen Sie sich auf keinen Fall zu sehr unter Druck. Wie Sie wissen, kann “extrem” unterschiedlich definiert werden. Untrainierte Personen werden schon bei relativ geringer körperlicher Belastung schnell an die persönlichen Grenzen stoßen. Erfahrene Sportler schaffen dagegen ganz andere Resultate, werden aber auch an einen Punkt kommen, an dem die körperliche Belastung enorm wird. Wichtig ist es, dass die Grenzen anerkannt werden.

Natürlich können Sie gern etwas hart zu sich sein. Der oft genannte innere Schweinehund darf gern bekämpft werden. Übertreiben Sie es dennoch nicht. Die Gefahr besteht ab dem Zeitpunkt, wenn die Gesundheit riskiert wird. Kein Sport und kein Gewinn ist dieses opfer wert.

 

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